Die Entstehungsgeschichte der Instabooth

Stefan wollte zu seiner Hochzeit im Sommer 2014 unbedingt eine Photobooth haben. Was lag da näher als sich eine eigene zu Bauen. Er hat mit seinem Zwillingsbruder Thomas zusammengesetzt um die Eckdaten abzusprechen. Thomas war von der Idee hell auf begeistert und hat Ihm direkt Unterstützung zugesagt.

Unser Anspruch war eine futuristische Photobooth zu bauen, die nicht nur optisch was her macht sondern auch von der Bedienung und der Aufmachung einfach und benutzerfreundlich ist. Also schieden alle 08/15 Software Pakete aus. Es muss ja auch für die Hochzeit perfekt sein. Selbst ist der Mann.

Also machten wir uns zu aller erst Gedanken über alle Elektronischen Komponenten. Welche Kamera soll eingesetzt werden und welcher Drucker ist für unsere Anwendung am schnellsten und liefert die beste Qualität ab.

Wir haben uns für eine Canon EOS 60D entschieden und einen Thermosublimationsdrucker von Mitsubishi.

Und jetzt begann der schwierige Teil. Die Software muss geschrieben werden. Dazu hat Stefan der nebenbei seinen Master in Informatik macht, sich als Software Entwickler bei Canon eingetragen lassen. Glücklicherweise hat Canon kein Problem damit, wenn wir deren Kameras vergewaltigen.

Nach einigen Stunden wilder rum programmiererei, Schlaf losen Nächten und viel zu vielen Zigaretten stand endlich das Grundgerüst unserer Software.

Blöderweise besaßen wir noch keine eigene Canon EOS. Also hat man in seinem Freundeskreis nachgehört, ob jemand eine solche besitzt. Netterweise hat unser Freund Michael Linke der alte Hobbyfotograf uns sein Schmuckstück geliehen, damit wir testen konnten, ob Stefan es drauf hat oder einfach nur ein Schwadlapp ist.

Punkt für Stefan, jetzt geht’s ans Eingemachte. Thomas der alte Kapitalist hat sein ganzes Sonntagsgeld zusammengekratzt und den sündhaft teuren Thermosublimationsdrucker gekauft. Da Stefan der Arme Schlucker ja fleißig für die Hochzeit und den Polterabend spart musste Omi her halten. Sie hat Tanja und Stefan die Canon Kamera zur Standesamtlichen Hochzeit geschenkt.

Stefan der Elektro- Techniker wollte zum prollen auch noch einen oben drauf setzten und wollte eine zusätzliche Anzeige an der Instabooth haben, bei der die Bildanzahl runtergezählt wird. Der traut den Leuten vor der Instabooth auch echt garnix zu.

Thomas der alte Maschinenbau Techniker konnte nun mit dem konstruieren beginnen. Als die Konstruktion fertig war musste Thomas wieder an sein armes Sparschwein ran um das ganze Metall zu kaufen. Jetzt ging es für Thomas vom Schreibtisch in die Werkstatt, nach einer Woche und etlichen Brandblasen später, war die Metallkonstruktion fertig.

Sein Leitspruch war: Nur eine Schwere Booth ist eine gute Booth. Und das hat er mit 70kg auch gut hinbekommen.

Der Polterabend rückte immer näher, daher hatten wir nur noch Zeit die Booth lackieren zu lassen. Mehr war leider nicht mehr drin gewesen…

Der Polterabend war ein voller Erfolg, alle Freunde hatten einen riesen Spaß mit der Booth. Die Bildqualität war zwar nicht optimal aber, es war ja auch die Feuertaufe.

  • Konstruktion der Booth
  • Thomas beim Bau der Booth
  • Thomas beim Bau der Booth
  • Die Booth im Rohbau
  • Thomas beim Bau der Booth
  • Tanja beim Dichtung kleben
  • Die Booth im Rohzustand
  • Die Booth beim ersten Event
  • Wallpaper der Booth
  • Logo Rosen2g
  • Die Booth ist fertig

Unser kleiner Bruder Andreas der alte Perfektionist war ziemlich von der Booth angetan und konnte uns beiden nicht tatenlos dabei zusehen, wie wir der Booth den letzten Feinschliff verpasst haben. Er hat uns ein cooles Bildschirmdesign gezaubert und ist für den ganzen Kram mit Photoshop zuständig. Zusätzlich hat Andreas sich mit der Kamera auseinander gesetzt, damit wir perfekte Bilder schießen.

Nach unserer Feuertaufe haben wir gemeinsam, etliche Stunden zur Weiterentwicklung reingesteckt. Und jetzt können wir sagen, die Instabooth ist perfekt! Und wir können den Markt damit aufmischen.

Wir brauchten nur noch einen coolen Namen für unsere Firma. Und nichts liegt dabei näher als den eigenen Nachnamen zu verunstalten aus Rosenzweig wird Rosen2g. Rösschen drüber… Fertig!